Mittwoch, 22. Mai 2013

Lerchensporn im Eggegebirge

Blütenteppiche des Hohlen Lerchensporn im Eggegebirge
Violette Farbvariante
Weiße Farbvariante
Ausgeblüht ...


Gelbes Windröschen
Im Frühjahr sind die Buchenwälder im Teutoburger Wald und Eggegebirge übersäht mit Frühblühern - je nach Region, Jahreszeit und Bodentyp Buschwindröschen, Sauerklee, Bärlauch, Milzkraut, Märzenbecher, Sauerklee oder auch der Hohle Lerchensporn. Für letzteren ist besonders das Nördliche Eggengebirge bekannt. Üblicherweise müsste der Lerchensporn bereits im März / April blühen - im kühlen Frühjahr 2013 war allerdings am Osterwochende (Ende März) noch nichts von der Blütenpracht zu erahnen - kein Wunder, schließlich waren noch nicht einmal die letzten Schneereste abgeschmolzen. Einen Monat darauf, am ersten Mai, war es dagegen schon fast zu spät. In den bekannten Tälern war der Lerchensporn bereits fast ausgeblüht, in einigen schattigen Seitentälern hatte ich aber noch Glück. Alle Aufnahmen enstanden direkt vom Weg aus, das Anlegen von "Fotografen-Suhlen" in den Blütenteppichen war also nicht nötig.

Montag, 6. Mai 2013

Zu Gast bei den Haubentauchern



Einer der häufigsten Vögel an deutschen Gewässern: Der Haubentaucher.
Putzen und Baden endet jedesmal mit einem kräftigen Flügelschlag.
Das halbfertige Nest eignet sich ausgesprochen gut für's Liebesspiel.
Das schwimmende Nest besteht aus Zweigen und Blättern von Wasserpflanzen.
In aller Ruhe wird gebrütet. 3 Meter neben einem viel begangenen Spazierweg.
Niemand kann andauerned brüten: Wachablösung am Nest.
Die ersten Küken sind geschlüpft und werden mit kleinen Fischen ernährt.
Die Küken werden schnell groß ...

Die meisten Bilder dieser Serie stammen aus 2010 und wurde an einem Teich in Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Der Teich wird von einem viel begangenen Spazierweg umrundet. Durch den Freizeitbetrieb sind viele Wasservögel, darunter nicht nur Haubentaucher, sondern auch verschiedene Enten- und Gänsearten, Schwäne, Zwergtaucher, Graureiher und Kormorane, den Menschen sehr gut gewöhnt. Gerade im Ballungsraum Rhein-Ruhr gibt es nicht gerade wenige Gewässer, an denen Wasservögel die Scheu vor dem Menschen verloren haben. Was Naturfotografen aber nicht motivieren sollte, es zu übertreiben: Wenn man "Naturfotografen" davon reden hört, man könne ja mal im Morgengrauen, wenn's keiner sieht mit Gummistiefeln ins Gewässer steigen, um unfotogene Äste aus einem Haubentauchernest zu entfernen (an einer anderen Stelle schon selbst so gehört), wird einem schon übel ...